Wer profitiert, wer plant, wer zahlt? Wer Venezuela verstehen will, muss dem Geld folgen. Teil 2 zeigt, welche Akteure hinter der drohenden Intervention stehen: Rüstungskonzerne, Energieimperien, Think-Tanks, Exil-Netzwerke und Wahlkampfspender   – samt Namen, Summen und dokumentierten politischen Hebeln. Die Analyse entlarvt die Mechanik eines Systems, in dem Interventionen nicht aus Sicherheitsgründen beschlossen werden, sondern weil mächtige Gruppen Milliarden verdienen, Einfluss erweitern oder geopolitische Rivalen schwächen wollen. Dieses Kapitel seziert die unsichtbaren Architekten des kommenden Konflikts   – und zeigt, warum Venezuela zum Knotenpunkt globaler Machtinteressen geworden ist. 04.01.2026: Sonntagmorgen, Veranda, Südamerika. Eigentlich wollte ich es gemütlich angehen lassen   – der Plan …

Analyse: Die unsichtbaren Architekten der Venezuela-Intervention Weiterlesen »

Aus aktuellem Anlass erinnere ich an diesen Beitrag aus dem Jahr 2018. Damals hatte man schon die US-amerikanische Sockenpuppe Guaidó installiert, die absurderweise auch von der deutschen Bundesregierung als Interimspräsident anerkannt wurde. Heute behängt der Westen eine Putschistin präventiv mit Friedenspreisen, obwohl sie eine Unterstützerin der US-Sanktionen gegen ihr Heimatland ist und militärische Interventionen forderte. Machado und ihre politische Bewegung Súmate wird seit Jahren vom National Endowment for Democracy mit Millionen Dollar finanziert. Das NED ist für pro-amerikanische Putsche in aller Welt verantwortlich. Deutsche Konservative bejubeln nun kollektiv das Kidnapping des Präsidenten von Venezuela durch die VS. Die Brandmauer und …

Was geschieht tatsächlich in Venezuela? Weiterlesen »

Screenshot ZDF: Blutige Bodenschätze: Kampf um Lithium in der Ukraine

Das Schicksal der Ukraine ist untrennbar mit der Beutegier der transatlantischen Eliten verbunden Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Bundeskanzler Merz, Regierungsklärung: „Die Sicherheit Europas ist untrennbar mit dem Schicksal und der Sicherheit der Ukraine verbunden. Untrennbar.“ Donnerknack, der Fritze! Hat es mal wieder drauf. Die Tagesschau fragte gleich gar nicht mehr, wie er denn seine schaumige „These“ begründe. Sie gab bloß etwas Speichel bei: „Es ist eine Rede mit historischer Schwere“.1 Mamma mia! Als ob es dem Fritz ums Überleben der europäischen Menschheit ginge und nicht bloß ums Schachern mit ukrainischem und russischem Eigentum. Und als ob Russland nicht …

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@IMAGO / Peter Homann

Prolog: Der Löwe im Nebel Deutschland möchte „kriegstüchtig“ werden. Nein, Moment – Deutschland möchte sogar „siegfähig“ sein. So verkündet es jedenfalls Friedrich Merz mit der Emphase eines Mannes, der sein Leben lang noch nie eine Uniform von innen gesehen hat, geschweige denn in einem Feuergefecht gestanden ist. Boris Pistorius, der Verteidigungsminister, der tatsächlich das Pech hat, die Trümmer zu verwalten, nickt beifällig. Marie-Agnes Strack-Zimmermann applaudiert. Und die politische Klasse skandiert „Zeitenwende“, als hätte jemand endlich den Cheat-Code für Sicherheit gefunden. Es gibt nur ein Problem: Deutschland hat weder das Material, noch das Personal, noch ansatzweise einen Plan. Die Bundeswehr verfügt …

„Siegfähig“ – Eine Realsatire in 7 Akten über Deutschlands Marsch ins Nirgendwo Weiterlesen »

Der Streit zwischen Belgien und der EU-Kommission um die Enteignung des russischen Vermögens spitzt sich zu. Der Ukraine geht bald das Geld aus. Die Europäer selbst sind inzwischen auch knapp bei Kasse. Die Amerikaner drängen zum Frieden, doch am Ende entscheidet Russland. Beitrag von Rüdiger Rauls Zweimal Brüssel  Am 3. Dezember war die belgische Hauptstadt Gast zweier Treffen, die besser die Lage der Europäer nicht hätten beschreiben können. Im Hauptquartier der NATO trafen sich die Außenminister der Allianz. Wenige Kilometer entfernt beriet im Sitz der EU-Kommission Ursula von der Leyen mit den Spitzen der Kommission, wie die belgische Regierung unter …

Europa hat schwache Trümpfe Weiterlesen »

Auch Ursprung der Drohnensichtungen an deutschen Flughäfen bisher unklar / Behörden und Experten haben polizeiliche Ermittlungen nicht abgewartet / Bundesregierung: Russische „hybride Bedrohung“ sollte „in keiner Weise“ kleingeredet werden Amsterdam / Berlin. (multipolar) Drohnensichtungen in Westeuropa, die in den letzten drei Monaten zu Sperrungen von Flughäfen sowie Warnungen von führenden europäischen Politikern vor einer russischen „hybriden Kriegsführung“ führten, haben sich bisher allesamt als Fehlalarm herausgestellt. Das haben Analysen der niederländischen Tageszeitung „Trouw“ in Kooperation mit dem Magazin „Dronewatch“ ergeben. In 41 der insgesamt 61 untersuchten Fälle sei der Ursprung „noch unklar“ oder es seien „überhaupt keine Beweise für Drohnen im …

Analyse: Keine Belege für russische Drohnen in Westeuropa Weiterlesen »

President discussed with the CEO of BlackRock the coordination of efforts to rebuild Ukraine

Wie ein EU-Beitritt der Ukraine die europäische Sicherheitsarchitektur verändern könnte. Ein EU-Beitritt der Ukraine wirkt wie ein Akt der Solidarität   – doch tatsächlich birgt er eine kaum diskutierte Eskalationsautomatik. Mit Artikel 42(7) des EU-Vertrags könnte Europa in einen direkten Konflikt mit Russland rutschen, ohne parlamentarische Debatte, ohne demokratische Legitimation, allein durch juristische Mechanismen. Dieser Text zeigt, warum die EU-Aufnahme der Ukraine ein sicherheitspolitischer Wendepunkt wäre   – mit gewaltigen militärischen, ökonomischen und geopolitischen Folgen. Beitrag von Michael Hollister Teil 4: Wie ein EU-Beitritt der Ukraine die europäische Sicherheitsarchitektur verändern könnte Teil 1   – finden Sie hier: Aufrüstung im Niedergang: Warum Deutschland …

Der übersehene Bündnisfall Weiterlesen »